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#310704 - 30/07/2009 13:31 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Susi66]
Frogger Offline
Mitglied*

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Beiträge: 6893
Ort: DE: NW
...
Ist es nicht so, dass Frau sowieso Reisefreiheit hat?
...

Ja, die hat sie in Tunesien - das ist eine der möglichen Klauseln, die in einem Ehevertrag festgelegt werden können, obwohl sie überflüssig bzw. obsolet sind.

Der Ehevertrag ist u.a. vorgeschrieben, weil er Frauen Rechte gewähren kann, die sie nach der Scharia eigentlich nicht haben (das Recht, die Scheidung vom Mann zu begehren, das Recht, ohne Mann zu reisen, etc.) - nur: in Tunesien haben Frauen diese Rechte ohnehin per säkularem Gesetz.

hoch
#310706 - 30/07/2009 13:35 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Anke28]
Frogger Offline
Mitglied*

Registriert: 09/04/2006
Beiträge: 6893
Ort: DE: NW
...Ich meine das war in Algerien vor 20 Jahren möglich...

und zwar im Verhältnis zu Frankreich. Zwischen Algerien und Frankreich herrschen aber spezielle Beziehungen (ganz besonders vor 20 Jahren noch), die mit denen zwischen Deutschland und Tuensien auch nicht entfernt verglichen werden können. Die "Westlichkeit" des Landes hatte damit jedenfalls nichts zu tun.

Übrigens hat auch Algerien (wie fast alle Islam-Länder, die einzige Ausnahme ist, so glaube ich, Jordanien) die Haager Konvention zur Kindesentführung nicht unterzeichnet.

hoch
#310708 - 30/07/2009 13:39 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Frogger]
Anke28 Offline
Mitglied

Registriert: 20/11/2008
Beiträge: 77
Ort: St. Ingbert
ok, verstehe ich schon. Ich weiß, dass sie die Haager Konvention nicht unterzeichnet haben, aber wenn man es nicht versucht passiert auch nichts.

Ich habe auch von einem Fall der Kindesentführung gelesen, bei der Tunesien, um die diplomatischen Beziehungen mit Deutschland nicht zu gefährden, ein entführtes und verstecktes Kind, in Südtunesien aufgespürt hat und an die deutsche Mutter übergeben hat. Dafür ist extra eine Mitarbeiterin des deutschen Aussenministeriums nach Tunis gereist.

Also in Einzelfällen scheint es ja auch möglich zu sein...

hoch
#310710 - 30/07/2009 13:47 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Kasi]
marini Offline
Mitglied

Registriert: 20/01/2005
Beiträge: 1319
Ort: Zwickau
Kasi, da Du Deine Geschichte eh schon aufgecshrieben hast, shickst Du sie mir bitte auch per PM und dazu, was Du schon unternommen hast?
Ich gebe Dir per pm auch gerne meine e-mail-Adresse.
Alles,natürlich nur, wenn Du willst (siehe mein Profil).
Liebe Grüße und wirklich ganz viel Kraft, das Schauderhafte zu überstehen....
_________________________
Die Freiheit ist immer nur Freiheit des Andersdenkenden.
Rosa Luxemburg

hoch
#310711 - 30/07/2009 13:52 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Frogger]
LOE110209 Offline
geloescht!
Mitglied

Registriert: 28/04/2009
Beiträge: 1339
Ort: Tunesien
Hallo an alle!
Ich finde es sehr wichtig, das so ein Fall gepostet wird, so traurig er auch sein mag.
In den letzten Monaten habe ich in Tunis von etlichen schockierenden Fällen gehört.
Keine der Frauen hat wohl vorher mit dieser Möglichkeit gerechnet.
Und was noch viel trauriger ist, niemand kann ihnen legal helfen.
Der tunesische Staat schützt die tuneischen Staatsbürger, die Kinder.
Der Familie geht es meist um die religiöse Erziehung der Kinder, die ja ihre Pflicht ist ( im Sinne des Islam).
Oft geht es allerdings auch um Macht, Rache etc.

Die einzige Möglicgkeit sich zu schützen liegt darin, nicht hinzufahren!!!!!!!!

Nun werden viele Frauen aufschreien, aber Meiner ist doch ganz anders und nie würde er so was tun. Überlegt es Ecuh gut, wenn es das nächste mal mit den Kinder nach Tn gehen soll!!!!

Es wünsche es niemandem, je in eines solche Situation zu kommen und allen die da irgendwie drinnenstecken viel,viel Glück und Kraft!!

Liebe Grüße,

Galega

hoch
#310712 - 30/07/2009 14:05 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: LOE110209]
marini Offline
Mitglied

Registriert: 20/01/2005
Beiträge: 1319
Ort: Zwickau
Original geschrieben von: Galega
niemand kann ihnen legal helfen.
Der tunesische Staat schützt die tuneischen Staatsbürger, die Kinder.


So ist es.
Allerdings muss man sich am.E. auch nicht innerhalb der Legalität bewegen, wenn er die Kinder entzieht.
Da spielen dann viele Fragen mit, u.a., wer hat das Aufenthaktsbestimmungsredht hier in D.
Frauen neigen dazu, dem tn Partner hier alles per Sorgerechtserklärung zuzubilligen, was sie selber in TN nicht einmal ansatzweise haben; genau wie es immer nix Eiligeres gibt, aöls das neugeborene im tn KOnsulat anzumelden.
Das rächt sich dann , indem es die Sachlage in solchen Fällen erschwert.
Aber wie gesagt, Wege gibt es immer und Rücksicht oder Rechtsbewusstsein ist dann fehl am Platze.
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Die Freiheit ist immer nur Freiheit des Andersdenkenden.
Rosa Luxemburg

hoch
#310714 - 30/07/2009 14:16 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: marini]
LOE110209 Offline
geloescht!
Mitglied

Registriert: 28/04/2009
Beiträge: 1339
Ort: Tunesien
Da stimme ich Dir 100 % zu, wollte nur nicht so deutlich werden.

Galega

hoch
#310715 - 30/07/2009 14:16 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Anke28]
Susi66 Offline
Mitglied

Registriert: 23/03/2006
Beiträge: 1223
Ort: Deutschland
Original geschrieben von: Anke28
ok, verstehe ich schon. Ich weiß, dass sie die Haager Konvention nicht unterzeichnet haben, aber wenn man es nicht versucht passiert auch nichts.

Ich habe auch von einem Fall der Kindesentführung gelesen, bei der Tunesien, um die diplomatischen Beziehungen mit Deutschland nicht zu gefährden, ein entführtes und verstecktes Kind, in Südtunesien aufgespürt hat und an die deutsche Mutter übergeben hat. Dafür ist extra eine Mitarbeiterin des deutschen Aussenministeriums nach Tunis gereist.

Also in Einzelfällen scheint es ja auch möglich zu sein...


ja das war das hier:

Hilfe für den kleinen Faris

Die extra gemachte Homepage existiert nicht mehr.


Bearbeitet von Susan Bachmann (30/07/2009 14:17)
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Sich im Schmutz zu wälzen, ist nicht die beste Methode, rein zu werden.
Aldous Huxley


hoch
#310716 - 30/07/2009 14:17 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: marini]
karottensuppe Offline
Junior Mitglied

Registriert: 14/07/2009
Beiträge: 36
Ort: bayern
hallo,

wenn die kinder keinen tunesischen pass haben, sondern nur einen deutschen, sind sie dann vor solchen dingern geschützt ?
das tunesische konsulat hat unseren kindern den pass verwehrt, weil ihnen die namen nicht gepasst haben.
die kinder stehen in meinem pass, in unserem deutschen stammbuch, aber beim tunesischen konsult wurde eben gefordert den kindern arabische namen zu geben, sonst gibts keinen pass. weiß hierzu jemand was ?
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vertau auf gott, aber binde dein kamel fest

hoch
#310717 - 30/07/2009 14:23 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: karottensuppe]
Susi66 Offline
Mitglied

Registriert: 23/03/2006
Beiträge: 1223
Ort: Deutschland
Es wurde hier mal gesagt das es reicht wenn bei der Ein-Ausreise ein Papa dabei ist der tunesisch aussieht oder eben die Kinder selbst, dass einem die Ausreise gewährt wird.

Schau mal hier:

Reise und Sicherheitshinweise Auswärtiges Amt Tunesien

"Minderjährige (nach tunesischem Recht bis zum Erreichen des 20. Lebensjahres), die nicht vom tunesischen Vater begleitet werden, bedürfen dessen schriftlicher Einverständniserklärung zum Verlassen des Landes (autorisation paternel, beglaubigt vom Gouvernorat in Tunesien oder einer tunesischen Vertretung in Deutschland). Bitte beachten Sie, dass allein ein tunesischer Familienname in einem deutschen Kinderreisepass die tunesischen Behörden vermuten lässt, dass das Kind auch die tunesische Staatsangehörigkeit durch einen tunesischen Vater besitzt und die Ausreise aus Tunesien auch vom schriftlichen Einverständnis des Vaters abhängig gemacht wird. "

Was haben denn deine Kinder für einen Nachnamen? Deutsch oder Tunesisch? Wenn deutsch dann erübrigt sich das ja eigentlich bei dir.

LG Susi
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Aldous Huxley


hoch
#310718 - 30/07/2009 14:25 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: karottensuppe]
marini Offline
Mitglied

Registriert: 20/01/2005
Beiträge: 1319
Ort: Zwickau
nein, Karottensuppe, auch das schützt sie im Endeffekt nicht.
Mit einem tn Vater sind sie automatisch Tunesier.
Allenfalls hättest Du einen Zeitvorteil, wenn sie mit Einreisestempel im dt. Pass und nicht per sofort erkennbarem arabischen Namen eingereist sind.
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hoch
#310719 - 30/07/2009 14:25 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: karottensuppe]
Anke28 Offline
Mitglied

Registriert: 20/11/2008
Beiträge: 77
Ort: St. Ingbert
Man könnte sich doch als Gemeinschaft z. B. an diese Frau Beck wenden und nach dem Stand fragen. Bzw. ob so ein Abkommen angestrebt ist, da hat es ja mit Sicherheit schon Gespräche gegeben.

Klar ich würde dann auch den nicht legalen Weg wählen.

Aber so ein Abkommen hätte ja auch einen Vorteil für die Väter der Kinder. Ich z. B. würde im Falle einer Scheidung meinen Sohn niemals mehr zu meinem Mann nach Tunesien schicken oder Urlaub machen lassen, kein Besuchsrecht gar nicht, um einer Entführung vorzubeugen. Vertrauen ist gut, aber Menschen ändern sich!!! Mit so einem Abkommen könnte man die Kinder problemlos nach Tunesien schicken, sie könnten beide Kulturen, die Familie u.s.w. kennenlernen.

Sie könnten beide Elternteile behalten.

So wie es jetzt ist, leiden nur die Kinder darunter.

@karottensuppe: Warst du mit deinen Kindern schonmal in Tunesien? Das dürfte nämlich nicht möglich sein, da Kinder von Tunesiern nur mit tun. Pass ausreisen können.

LG Anke

hoch
#310720 - 30/07/2009 14:29 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Anke28]
Susi66 Offline
Mitglied

Registriert: 23/03/2006
Beiträge: 1223
Ort: Deutschland
Original geschrieben von: Anke28
M kein Besuchsrecht gar nicht,


Wenn der Vater aber weiter in Deutschland bleibt ist das nicht so einfach. Denn ohne triftigen Grund kann man das Besuchsrecht nicht wegnehmen. Er kann das problemlos einklagen. Erinnere mich woanders mal gelesen zu haben, dass Frau dies nicht verhindern konnte obwohl gute Gründe vorlagen.

Leider ist das nicht so einfach.

Ich wäre auch für so ein Abkommen. Ein Kind gehört niemals nur einem Partner, sondern allen beiden! Ich finde es total egoistisch es nur bei einem aufwachsen zu lassen. Außer natürlich in solchen Fällen. Die leidtragenden sind immer wieder die Kinder, leider.

Umgangsrecht


Bearbeitet von Susan Bachmann (30/07/2009 14:31)
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hoch
#310721 - 30/07/2009 14:35 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Anke28]
marini Offline
Mitglied

Registriert: 20/01/2005
Beiträge: 1319
Ort: Zwickau
Original geschrieben von: Anke28

@karottensuppe: Warst du mit deinen Kindern schonmal in Tunesien? Das dürfte nämlich nicht möglich sein, da Kinder von Tunesiern nur mit tun. Pass ausreisen können.

LG Anke


Oder eben doch, wenn sie deutsche Namen haben und mit deutschem Pass eingereist sind, weils "keiner gemerkt hat".
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Rosa Luxemburg

hoch
#310722 - 30/07/2009 14:35 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Anke28]
Doria Offline
Junior Mitglied

Registriert: 11/08/2008
Beiträge: 4
Ort: Hermagor - Tirol
Stimmt nicht ganz, unsere Kinder haben beide Pässe, wenn ich alleine fliege, zeige ich nur die europäischen Pässe her, sowohl bei Ein- und Ausreise. War bisher kein Problem, haben alle den gleichen Nachnamen.

Ich bin sicher, das läuft sehr oft auch nach dem Zufallsprinzip. Allerdings ist Zufall nichts, auf das man sich verlassen kann/sollte.


@kasi

viel kraft!

hoch
#310724 - 30/07/2009 14:38 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Doria]
marini Offline
Mitglied

Registriert: 20/01/2005
Beiträge: 1319
Ort: Zwickau
Jo, genau so geht das und erleichter die Sache ungemein.
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hoch
#310725 - 30/07/2009 14:39 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Doria]
Anke28 Offline
Mitglied

Registriert: 20/11/2008
Beiträge: 77
Ort: St. Ingbert
Abgesehen von der Ausreise, dürfte es auch schwierig sein, ein Kind aus dem Haus usw. des Vaters zu entführen zum Flughafen zu fahren usw. ich glaub das geht ohne prof. Unterstützung nicht.

Wenn der Vater in Deutschland ist, kann man zumindestens ein Ausreiseverbot für die Kinder erwirken. Ich denke in so einem Fall dürfte das kein Problem sein.

Ich denke meistens werden die Kinder nach einem Urlaub nicht mehr zurück gelassen.

Übrigens sind wir im Mai mit deutschem Pass in Monastir gemeinsam eingereist. Ich musste Anfang Juli mit dem Kleinen zurück, wir haben vorsorglich diese Autorisation eingeholt. Ich habe versucht mit dem deutschen Pass in Tunis auszureisen, er hat aufgrund des Nachnamens, den tunesischen Pass des Kleinen und die Autorisation verlangt. Der war schon richtig sauer, weil ich mich dumm gestellt habe. Also ich hätte keine Chance gehabt und mein kleiner sieht absolut gar nicht tun. aus.

Ich denke schützen kann man sich, in dem man selbst bei Hochzeit nicht den Namen des Mannes annimmt und auch dem Kind nicht den Nachnamen des Mannes gibt, sowie auch keinen typ. tun. Vornamen zusätzlich keinen Pass beim tunesischen Konsulat ausstellen lässt.


Bearbeitet von Anke28 (30/07/2009 14:44)

hoch
#310726 - 30/07/2009 14:41 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: karottensuppe]
LOE110209 Offline
geloescht!
Mitglied

Registriert: 28/04/2009
Beiträge: 1339
Ort: Tunesien
Kein Paß heißt nicht, das sie nicht im System sind. Ihr habt sie doch gemeldet, oder?
Schützen würde nur: Deutscher Nachname, nicht arabisch klingender Vorname und keine Meldung im Konsulat. Und selbst dann bin ich mir nicht sicher, was passiert, wenn ein männliches Familienmitglied am Flughafen auftaucht und Protest einlegt.
Es gibt so schöne Länder wo man Urlaub machen kann, es muß nicht Tn sein.
Wie man das dem tn Mann verkaufen soll, weis ich allerdings auch nicht.

LG,

hoch
#310729 - 30/07/2009 14:53 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: marini]
Doria Offline
Junior Mitglied

Registriert: 11/08/2008
Beiträge: 4
Ort: Hermagor - Tirol
Original geschrieben von: marini
Jo, genau so geht das und erleichter die Sache ungemein.


Ich glaube falsch verstanden, wir haben alle den Nachnamen des Papas und somit keinen deutschen! Das ist ja das Kuriosum, das ich immer wieder auf Flughäfen bei anderen Frauen mit Kindern erlebe, einmal so, einmal so! Allerdings sind alle letztlich ausgereist, auch wenn grosses BlaBla gemacht wurde. Insofern muss man bis zu den Zähnen mit sämtlichen Papierwerk gewappnet sein und hoffen, dass es funktioniert. Wie gesagt, ich hatte trotz arabischer Namen alleine nie ein Problem.

Aber egal, das ändert nichts an der Situation der Mutter, die ihre Kinder wieder zu sich holen muss!





Bearbeitet von Doria (30/07/2009 14:55)

hoch
#310730 - 30/07/2009 15:00 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Anke28]
Frogger Offline
Mitglied*

Registriert: 09/04/2006
Beiträge: 6893
Ort: DE: NW
...Dafür ist extra eine Mitarbeiterin des deutschen Aussenministeriums nach Tunis gereist...

Wenn man Beziehungen hat, bzw. die Medien einspannt, dann ist oftmals vieles möglich - allerdings werden im letzteren Fall nicht immer alle Hintergründe offengelegt. :-)

hoch
#310731 - 30/07/2009 15:05 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Anke28]
Frogger Offline
Mitglied*

Registriert: 09/04/2006
Beiträge: 6893
Ort: DE: NW
...Bzw. ob so ein Abkommen angestrebt ist, da hat es ja mit Sicherheit schon Gespräche gegeben...

Sehr unwahrscheinlich, denn die islamischen Staaten begründen ihre Rechtsauffassung ja gerade damit, daß sie die Rechte der Väter schützen müssen, die ihnen im westlichen Ausland durch die dortigen Gesetze zugunsten der Mütter genommen werden.

hoch
#310732 - 30/07/2009 15:09 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Frogger]
Anke28 Offline
Mitglied

Registriert: 20/11/2008
Beiträge: 77
Ort: St. Ingbert
@Frogger: Also denkst du, man kann gar nix bewirken? Wahrscheinlich hast du dann recht und es wird sich in 100 Jahren nichts ändern. Ich dachte man könnte es mal versuchen, aber wie es sich anhört, keine Chance...

Schade für die Kinder...

hoch
#310733 - 30/07/2009 15:21 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Anke28]
karottensuppe Offline
Junior Mitglied

Registriert: 14/07/2009
Beiträge: 36
Ort: bayern
ui, jetzt bin ich verwirrt, wir haben arabische nachnamen, alle, und wir waren schon in tunesien, mehrmals, es gab keine probleme bei der ausreise, allerdings war papa da fast immer dabei, einmal war ich allein.
hab ich das jetzt richtig verstanden, dass die ohne tn pass nicht ausreisen dürfen, auch nicht wenn papa dabei ist ?
oder nur dann nicht, wenn keine schriftliche erlaubnis des vaters vorliegt ?
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vertau auf gott, aber binde dein kamel fest

hoch
#310734 - 30/07/2009 15:25 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: karottensuppe]
Anke28 Offline
Mitglied

Registriert: 20/11/2008
Beiträge: 77
Ort: St. Ingbert
dann habt ihr Glück gehabt. Normalerweise ist die Ausreise nicht möglich, auch nicht wenn Papa dabei ist. Ich habe hier im Forum schon gelesen, dass Familien nicht ausreisen durften, bevor sie in Tunesien registriert und einen tun. Pass hatten.

hoch
#310736 - 30/07/2009 16:20 Re: Kindesmitnahme (Binantionale Ehen) [Re: Anke28]
Kimou Offline
Mitglied

Registriert: 03/08/2008
Beiträge: 297
Ort: Deutschland
Original geschrieben von: Anke28

Ich denke schützen kann man sich, in dem man selbst bei Hochzeit nicht den Namen des Mannes annimmt und auch dem Kind nicht den Nachnamen des Mannes gibt, sowie auch keinen typ. tun. Vornamen zusätzlich keinen Pass beim tunesischen Konsulat ausstellen lässt.


Ich denke schützen kannst Du Dich, indem du direkt einen Deutschen heiratest!

Sicher gibt es für eine Mutter nichts Schlimmeres, als wenn die eigenen Kinder weggenommen werden, aber auch Väter hängen an ihren Kindern und bei solchen Geschichten sollte man auch immer das "warum" kennen und nicht nur eine Seite hören.

hoch
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