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#193536 - 28/01/2007 15:54 Alt werden in Tunesien!!!
Lupia Offline
Mitglied

Registriert: 25/11/2006
Beiträge: 104
Ort: Deutschland
Hallöchen,

gibt es in Tunesien für die ältere Generation auch Altenheime bzw. einen häuslichen Pflegedienst???

Ich könnte mir vorstellen, dass sich eher die Familie um die Großeltern kümmern....oder??


Danke für eure Antwort!

Liebe Grüße


hoch
#193537 - 28/01/2007 18:14 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: Lupia]
Claudia Poser-Ben Kahla Offline
Moderatorin
Mitglied***

Registriert: 01/05/2001
Beiträge: 44030
Ort: Gera
Dazu habe ich letztes Jahr einen interessanten Bericht gelesen:

Gepflegt alt werden unter Palmen
Mit deutscher Hilfe entsteht in Tunesien ein Netzwerk für ausgewanderte Ruheständler

Viele Rentner aus Deutschland und anderen europäischen Ländern nutzen das milde Klima im Winter für einen mehrmonatigen Aufenthalt in Tunesien. Und weit über tausend deutsche Frauen sind sogar für immer in dem kleinen Land in Nordafrika hängen geblieben. Die meisten von ihnen sind mit Tunesiern verheiratet. In Tunis und in Hammamet haben sie sich im Club Deutscher Frauen zusammengeschlossen. Und immer drängender diskutieren sie dort die Frage: Wer hilft uns im Alter in einem Land, in dem es bisher so gut wie keine Altenheime gibt? Jetzt sind deutsche Frauen gerade dabei, in diesem Land Strukturen für ihren Lebensabend zu schaffen.

Traditionell kümmern sich im islamisch geprägten Tunesien die Kinder um ihre Eltern. Sie tragen ganz selbstverständlich zu deren Unterhalt bei. Zudem wäre es undenkbar, einen Angehörigen im Krankenhaus sterben zu lassen. Die Schmach würde die ganze Familie über Generationen verfolgen. Die Ärzte achten deshalb darauf, todkranke Patienten rechtzeitig in den Schoß der Familie zu entlassen, wo sie von Angehörigen betreut und vom Arzt medizinisch versorgt werden. Eine Infrastruktur für eine unabhängige Versorgung und Pflege von alten Menschen fehlt.

Familie ist meist weit weg

Ganz anders sehen allerdings die Familienverhältnisse bei Mischehen mit europäischen Frauen aus. Die Kinder studieren fast immer im Ausland, binden sich dort beruflich und familiär, so dass sie die häusliche Pflege ihrer Eltern nicht mehr bewerkstelligen können. Doch auch die tunesische Gesellschaft verändert sich. Die Lebenserwartung ist seit den 60-er Jahren von 57 Jahren für beide Geschlechter auf rund 74 Jahre bei Männern und 76 Jahren bei Frauen gestiegen. Die Zahl der Kinder pro Familie ist im gleichen Zeitraum dank der Geburtenkontrolle von fünf bis sieben auf etwa zwei bis drei gesunken. Mehr als die Hälfte der stetig steigenden Zahl an akademischen Fachkräften sind Frauen, die auch rege in den Fachrichtungen Ingenieurwissenschaften und Informatik vertreten sind. Finanziell können sie den Eltern zwar eine wichtige Stütze sein, werden zugunsten ihrer Pflege aber kaum die Karriere opfern.

Kerstin Hess-Hammami, Vorsitzende des Frauenclubs in Hammamet, hat das Problem jetzt angepackt. Im März 2006 holte sie Petra Rupietta-Kis von der Arbeiterwohlfahrt International Bremerhaven zu einem Vortrag nach Tunesien. Thema: Altenpflege, Ambulante Dienste und Demenz im Alter. Die AWO Bremerhaven hat einschlägige Erfahrung mit Altenhilfe-Projekten im Ausland. Im Rahmen des Projektes Heimgarten wurden bereits in Kroatien, Bosnien, in der Türkei, im Iran und Irak, Pflegedienste und Altenheime für Rückkehrer, Flüchtlinge und Fremdarbeiter eingerichtet. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Europäisch-Mediterranen Entwicklungshilfe (MEDA).

Den deutschen Frauen in Tunesien geht es vorrangig um fachliche Unterstützung bei häuslicher Pflege und um den Aufbau ambulanter Pflegedienste. Als weitere Schritte stehen die Einrichtung von betreutem Wohnen, von Alten-WGs und einer privaten Beratungsstelle auf dem Programm. Tatsächlich stieß Petra Rupietta-Kis sowohl bei der Deutschen Botschaft in Tunis wie auch im tunesischen Gesundheits- und Familienministerium auf offene Ohren. Für das Interesse beider Staaten an einer Kooperation gibt es gute Gründe. Zum einen erwartet man die Rückkehr tunesischer Fremdarbeiter, die ihren Lebensabend in der Heimat verbringen wollen. Allein aus Deutschland sind es 32.000 Personen. Zum anderen könnte ein internationales Abkommen mit Tunesien und eine Förderung der Infrastruktur in Sachen Altenpflege die deutschen Sozialkassen beträchtlich entlasten. Schließlich würde beispielsweise ein Pflegeheimplatz hier im Vergleich zu Deutschland nur einen Bruchteil kosten.

Tunesisch-deutsche Gruppen im Aufbau

Die deutschen Frauen haben in Alifa Chaabane-Farouk, der Ombudsfrau für Frauenrechte im Islam, eine Mitstreiterin gefunden. Nun hoffen sie auch auf die Unterstützung der First Lady des Landes, Madame Laila Ben Ali. Mit Werbespots im Fernsehen hat sie immerhin schon erreicht, die Ausgrenzung von Behinderten in den Familien und in der Gesellschaft zu reduzieren. Der Club der Deutschen Frauen setzt auf einen ähnlichen Bewusstseinswandel in Sachen Alten- und ehrenamtliche Hilfe.

Einige Privatinitiativen, teils von tunesischen Heimkehrern, teils von in Tunesien lebenden Ausländern, befinden sich in der Plan- oder Realisierungsphase. Als nächster Schritt soll mit Hilfe von Madame Farouk eine ausgesuchte Gruppe tunesischer Frauen und Männer in Deutschland zu Ausbildern in Altenpflege geschult werden. Sie sollen als Multiplikatoren die Altenpflege an den Hochschulen ihres Landes aufbauen helfen.

Selbst wenn es den deutschen Frauen gelingt, Strukturen für eine funktionierende Altenpflege mit aufzubauen, ein Wermutstropfen bleibt: Die Pflegekosten für die in Tunesien lebenden Deutschen werden bis jetzt von den hiesigen Kranken- und Pflegekassen nicht übernommen, obwohl die Betroffenen ihre Beiträge weiterhin geleistet haben. Frankreich dagegen lässt seine Bürger nicht im Stich: Ein privat geführtes Altenheim in Rhadès bei Tunis wird von der französischen Regierung finanziell unterstützt.

Melita Giorgioni

Information

AWO Pflegedienste GmbH
Petra Rupietta-Kis Bütteler Straße 1,
27568 Bremerhaven
Telefon 0471 / 95 47-110
rupietta-kis@awo-bremerhaven.de

Madame Alifa Chaabane Farouk Médiateur
Administrateur
85 Ave. De la Liberté
1002 Tunis, Tunesien
Telefon 00216 / 71 / 78 13 84

Petra Rupietta-Kis (links) und Alifa Chaabane Farouk helfen beim Aufbau ambulanter Pflegedienste und bei häuslicher Pflege Deutscher in Tunesien.
Foto: Melita Giorgioni

Ausgabe 03/06
_________________________
Weltreise-Forum

http://www.gotunesien.com

hoch
#193538 - 28/01/2007 19:11 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: Claudia Poser-Ben Kahla]
Becky Offline
Junior Mitglied

Registriert: 26/01/2007
Beiträge: 18
Ort: Niedersachsen
Haslem Claudia,
sehr schön, informativ, der Bericht ist gut, werde es im Auge behalten, vielleicht kann man in ein paar Jahren ein Netzwerk nach Sousse aufbauen ,
Ich denke, wenn ich so weit bin und bin zu ruh gekommen und habe alles geklärt, werde ich versuchen in so einer Richtung zu denken und was aufzubauen, das macht Spass, Stein für Stein.
Ich habe ja noch Zeit, aber nach dem Spiel ist vor dem Spiel, deswegen werde ich so viele Informationen sammeln, damit die Umsetzung, Projekt " Mein Auswandern " klappt.
Danke,
wenn ich unten bin, treffen wir uns bestimmt
Bislämma Becky

hoch
#193539 - 28/01/2007 20:08 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: Becky]
jambo Offline
Mitglied*

Registriert: 29/12/2002
Beiträge: 3258
Ort: Schweiz
finde ich alles schön und gut, ABER das ist ja dann nur für deutsche die in tunesien alt werden oder habe ich was falsch verstanden? toll wäre sowas auch für die "normalen" alten tunesischen bürger........aber das wird es wohl nie geben.......für das ist die familie da.....hoffentlich!

hoch
#193540 - 29/01/2007 17:35 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: jambo]
koala Offline
Mitglied

Registriert: 22/10/2003
Beiträge: 226
Ort: wien
also ich kann mir auch nicht vorstellen das es so etwas für tunesier gibt,denn erstens ist die familienzusammengehörigkeit viel zu intensiv und zweitens:wer sollte das denn bezahlen???
_________________________
Manche Leute meinen,die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben,dabei war es nur eine Buchstabensuppe.

hoch
#193541 - 30/01/2007 13:44 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: koala]
taly78 Offline
Junior Mitglied

Registriert: 29/08/2006
Beiträge: 42
Ort: deutschland
mein verlobter meint es gäbe ganz normale altersheime für tunesier in tunesien
_________________________
...die liebe ist ein ich, das ein du sucht um ein wir zu werden...

hoch
#193542 - 31/01/2007 23:14 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: taly78]
jambo Offline
Mitglied*

Registriert: 29/12/2002
Beiträge: 3258
Ort: Schweiz
altersheime in tunesien? wo denn? würde mich interessieren.....

hoch
#193543 - 01/02/2007 07:37 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: jambo]
Tanit Offline
Mitglied

Registriert: 07/04/2005
Beiträge: 2132
Ort: NRW
...hat mein Schwager auch gesagt,ich werde mal nachhaken wo die sein sollen.Gruss Siggi.

hoch
#193544 - 01/02/2007 07:55 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: Tanit]
Schneeeule Offline
Mitglied*

Registriert: 17/10/2006
Beiträge: 3837
Ort: *
Morgen zusammen
ja, die gibt es wohl, ich hab mal eins von weiten gesehn war, wenn ich mich recht erinnere in der Nähe von Rades


Bearbeitet von Mittelmeer (01/02/2007 07:57)

hoch
#193545 - 01/02/2007 18:03 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: Schneeeule]
Habiba50 Offline
Mitglied*

Registriert: 07/09/2005
Beiträge: 4623
Ort: **
Gepflegt alt werden unter Palmen
Mit deutscher Hilfe entsteht in Tunesien ein Netzwerk für ausgewanderte Ruheständler

Viele Rentner aus Deutschland und anderen europäischen Ländern nutzen das milde Klima im Winter für einen mehrmonatigen Aufenthalt in Tunesien. Und weit über tausend deutsche Frauen sind sogar für immer in dem kleinen Land in Nordafrika hängen geblieben. Die meisten von ihnen sind mit Tunesiern verheiratet. In Tunis und in Hammamet haben sie sich im Club Deutscher Frauen zusammengeschlossen. Und immer drängender diskutieren sie dort die Frage: Wer hilft uns im Alter in einem Land, in dem es bisher so gut wie keine Altenheime gibt? Jetzt sind deutsche Frauen gerade dabei, in diesem Land Strukturen für ihren Lebensabend zu schaffen.

Traditionell kümmern sich im islamisch geprägten Tunesien die Kinder um ihre Eltern. Sie tragen ganz selbstverständlich zu deren Unterhalt bei. Zudem wäre es undenkbar, einen Angehörigen im Krankenhaus sterben zu lassen. Die Schmach würde die ganze Familie über Generationen verfolgen. Die Ärzte achten deshalb darauf, todkranke Patienten rechtzeitig in den Schoß der Familie zu entlassen, wo sie von Angehörigen betreut und vom Arzt medizinisch versorgt werden. Eine Infrastruktur für eine unabhängige Versorgung und Pflege von alten Menschen fehlt.

Familie ist meist weit weg

Ganz anders sehen allerdings die Familienverhältnisse bei Mischehen mit europäischen Frauen aus. Die Kinder studieren fast immer im Ausland, binden sich dort beruflich und familiär, so dass sie die häusliche Pflege ihrer Eltern nicht mehr bewerkstelligen können. Doch auch die tunesische Gesellschaft verändert sich. Die Lebenserwartung ist seit den 60-er Jahren von 57 Jahren für beide Geschlechter auf rund 74 Jahre bei Männern und 76 Jahren bei Frauen gestiegen. Die Zahl der Kinder pro Familie ist im gleichen Zeitraum dank der Geburtenkontrolle von fünf bis sieben auf etwa zwei bis drei gesunken. Mehr als die Hälfte der stetig steigenden Zahl an akademischen Fachkräften sind Frauen, die auch rege in den Fachrichtungen Ingenieurwissenschaften und Informatik vertreten sind. Finanziell können sie den Eltern zwar eine wichtige Stütze sein, werden zugunsten ihrer Pflege aber kaum die Karriere opfern.

Kerstin Hess-Hammami, Vorsitzende des Frauenclubs in Hammamet, hat das Problem jetzt angepackt. Im März 2006 holte sie Petra Rupietta-Kis von der Arbeiterwohlfahrt International Bremerhaven zu einem Vortrag nach Tunesien. Thema: Altenpflege, Ambulante Dienste und Demenz im Alter. Die AWO Bremerhaven hat einschlägige Erfahrung mit Altenhilfe-Projekten im Ausland. Im Rahmen des Projektes Heimgarten wurden bereits in Kroatien, Bosnien, in der Türkei, im Iran und Irak, Pflegedienste und Altenheime für Rückkehrer, Flüchtlinge und Fremdarbeiter eingerichtet. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Europäisch-Mediterranen Entwicklungshilfe (MEDA).

Den deutschen Frauen in Tunesien geht es vorrangig um fachliche Unterstützung bei häuslicher Pflege und um den Aufbau ambulanter Pflegedienste. Als weitere Schritte stehen die Einrichtung von betreutem Wohnen, von Alten-WGs und einer privaten Beratungsstelle auf dem Programm. Tatsächlich stieß Petra Rupietta-Kis sowohl bei der Deutschen Botschaft in Tunis wie auch im tunesischen Gesundheits- und Familienministerium auf offene Ohren. Für das Interesse beider Staaten an einer Kooperation gibt es gute Gründe. Zum einen erwartet man die Rückkehr tunesischer Fremdarbeiter, die ihren Lebensabend in der Heimat verbringen wollen. Allein aus Deutschland sind es 32.000 Personen. Zum anderen könnte ein internationales Abkommen mit Tunesien und eine Förderung der Infrastruktur in Sachen Altenpflege die deutschen Sozialkassen beträchtlich entlasten. Schließlich würde beispielsweise ein Pflegeheimplatz hier im Vergleich zu Deutschland nur einen Bruchteil kosten.

Tunesisch-deutsche Gruppen im Aufbau

Die deutschen Frauen haben in Alifa Chaabane-Farouk, der Ombudsfrau für Frauenrechte im Islam, eine Mitstreiterin gefunden. Nun hoffen sie auch auf die Unterstützung der First Lady des Landes, Madame Laila Ben Ali. Mit Werbespots im Fernsehen hat sie immerhin schon erreicht, die Ausgrenzung von Behinderten in den Familien und in der Gesellschaft zu reduzieren. Der Club der Deutschen Frauen setzt auf einen ähnlichen Bewusstseinswandel in Sachen Alten- und ehrenamtliche Hilfe.

Einige Privatinitiativen, teils von tunesischen Heimkehrern, teils von in Tunesien lebenden Ausländern, befinden sich in der Plan- oder Realisierungsphase. Als nächster Schritt soll mit Hilfe von Madame Farouk eine ausgesuchte Gruppe tunesischer Frauen und Männer in Deutschland zu Ausbildern in Altenpflege geschult werden. Sie sollen als Multiplikatoren die Altenpflege an den Hochschulen ihres Landes aufbauen helfen.

Selbst wenn es den deutschen Frauen gelingt, Strukturen für eine funktionierende Altenpflege mit aufzubauen, ein Wermutstropfen bleibt: Die Pflegekosten für die in Tunesien lebenden Deutschen werden bis jetzt von den hiesigen Kranken- und Pflegekassen nicht übernommen, obwohl die Betroffenen ihre Beiträge weiterhin geleistet haben. Frankreich dagegen lässt seine Bürger nicht im Stich: Ein privat geführtes Altenheim in Rhadès bei Tunis wird von der französischen Regierung finanziell unterstützt.



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Hier der Link: http://www2.sechs-und-sechzig.de/artikel.asp?art=395

Sorry Claudia - gerade entdeckt,daß Du den Artikel auch gelesen und oben eingestellt hast! Werde jetzt auch alt....
Aber ist ja auch interessant und für mich sehr erstaunlich, daß es in der Richtung schon was in TN gibt.


Bearbeitet von Habiba50 (01/02/2007 18:14)
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Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand die Wahrheit sagt.
Christian Morgenstern
Es gibt zwei Motive menschlichen Handelns: Eigennutz und Furcht.
Napoleon

hoch
#193546 - 01/02/2007 19:41 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: Habiba50]
jambo Offline
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Registriert: 29/12/2002
Beiträge: 3258
Ort: Schweiz
...und was passiert mit uns schweizer????

hoch
#193547 - 01/02/2007 19:45 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: Habiba50]
LOE060924 Offline
gesperrt!
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Beiträge: 560
Ort: Deutschland
ja ja Habiba50 etwa so

LG Jens

hoch
#193548 - 01/02/2007 21:58 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: LOE060924]
Habiba50 Offline
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Registriert: 07/09/2005
Beiträge: 4623
Ort: **
ne ne, Jens - noch gehts so:

und bald so:


Lg. habiba
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Napoleon

hoch
#193549 - 01/02/2007 22:00 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: jambo]
Habiba50 Offline
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Registriert: 07/09/2005
Beiträge: 4623
Ort: **
Antwort auf:

..und was passiert mit uns schweizer????



Jambo, wir werden alles testen, dann dürfen die Schweizer auch kommen!
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hoch
#193550 - 02/02/2007 16:22 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: Habiba50]
jambo Offline
Mitglied*

Registriert: 29/12/2002
Beiträge: 3258
Ort: Schweiz
...habiba50 und wie lange denkst du wird die testphase dauern....?

hoch
#193551 - 02/02/2007 19:12 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: jambo]
Habiba50 Offline
Mitglied*

Registriert: 07/09/2005
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Na Jambo, Du kennst doch Tunesien!!! Alles schön schweya schweya..... Lg.
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hoch
#193552 - 02/02/2007 19:28 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: Habiba50]
Claudia Poser-Ben Kahla Offline
Moderatorin
Mitglied***

Registriert: 01/05/2001
Beiträge: 44030
Ort: Gera
Kein Problem lieber doppelt als gar nicht.

Antwort auf:

inde ich alles schön und gut, ABER das ist ja dann nur für deutsche die in tunesien alt werden oder habe ich was falsch verstanden? toll wäre sowas auch für die "normalen" alten tunesischen bürger........aber das wird es wohl nie geben.......für das ist die familie da.....hoffentlich!




Ich habe dazu weitere aktuelle Informationen:

Es fanden zu diesem Thema bereits Sondierungsgespräche mit
VertreterInnen der tunesischen Regierung hinsichtlich einer Kooperation der Länder im Bereich Gesundheitswesen statt. Unter den Mitgliederinnen der AFART hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die Möglichkeiten bezüglich Altenhilfe-Infrastrukturen in Tunesien und selbst initiierte Altenhilfeeinrichtungen (Betreutes Wohnen, Heime) untersucht.

Es sollen mit dem tunesischen Staat hinsichtlich Qualifikation von Pflegekräften, Wissenstransfer Projekte realisiert werden.

Sobald ich weitere Informationen dazu bekomme, stelle ich sie rein.

Es soll also nicht nur für Deutsche etwas geschaffen werden, sondern generell in Tunesien.

Claudia
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hoch
#193553 - 11/02/2007 18:54 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: Lupia]
sandfloh Offline
Mitglied

Registriert: 10/06/2005
Beiträge: 111
Ort: Djerba
Hallo alle miteinander,

mir ist in 12 Jahren in Tunesien noch kein Alters- oder Pflegeheim untergekommen.
Wenn jetzt endlich Initiativen gegründet werden, wird es auch allerhöchste Zeit.
In den letzten Jahren ist die Großfamilie die sich sonst immer um die Pflege von Kranken und Alten gekümmert hat, immer mehr auseinander gebrochen. Bei den Tunesiern spielt die Abwanderung vom Heimatort eine große Rolle, ebenso wie die Familienstruktur. Es werden einfach nicht mehr so viele Kinder geboren. Was ich mir nur sehr schwer vorstellen kann, wie ein Einheimischer einen Platz in einem Pflegeheim finanzieren soll.
Bei den europäischen Mitbewohnern ist wohl eher der medizinische Pflegestandard und die Ausbildung des Pflegepersonals als die Finanzierung ein Problem.
Je nachdem wer der Träger ist, gibt es ja selbst bei Kliniken sehr große Unterschiede.

hoch
#193554 - 15/02/2007 08:24 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: sandfloh]
Claudia Poser-Ben Kahla Offline
Moderatorin
Mitglied***

Registriert: 01/05/2001
Beiträge: 44030
Ort: Gera
Ich stehe was dieses Thema angeht mit Frau Rupietta-Kis in Kontakt und sobald es neue Infos dazu gibt, stelle ich diese ins Thema.
Ich finde dieses Thema sehr interessant und denke das man viel in Tunesien umsetzen kann. Da mein Schwager in einem deutschlandweiten Unternehmen als Geschäftsführer tätig ist, wo es um Alten- und Pflegeeinrichtungen oder Kliniken allgemein, geht, ist dies für mich ganz gut, viele Infos zusammen zu tragen.

Claudia
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hoch
#193555 - 21/06/2007 16:24 Re: Alt werden in Tunesien!!! [Re: Claudia Poser-Ben Kahla]
LOE150328 Offline
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Registriert: 28/11/2005
Beiträge: 657
Hi Claudia, mich interessiert dieses Thema.. gibt es was neues?


hoch